Als sporteo im Jahr 2004/05 zum ersten Mal saisonübergreifend LED-Werbebanden am Spielfeldrand einsetzte, war noch nicht abzusehen, wohin die Entwicklung dieses Werbemediums gehen sollte. Schließlich war es noch eine echte Pionierzeit: Real Madrid war der erste Fußballclub, der diese neue Technologie für seine Werbepartner nutzt. Von diesen Einsätzen hatte sporteo „Wind bekommen“ und das Interesse der Sportmarketingagentur war sofort geweckt, erkannten die Macher bei sporteo doch schnell die Vorteile für ihre Werbekunden. Und so war der Weg zur Anschaffung der ersten LED-Bande nicht mehr weit, auch wenn die damals im Vergleich zu heute horrenden Anschaffungskosten ein nicht zu vernachlässigendes unternehmerisches Risiko darstellten. Letztendlich wusste man ja nicht, wohin der Weg dieses Werbemediums gehen sollte – war sporteo doch die erste Agentur, die auf dieses Medium setze und in die Anschaffung investierte.

Doch schnell wurde klar: LED-Banden und ihre Vorteile für Werbekunden waren auf dem Sponsoringmarkt gefragt. Andere Agenturen und Rechtehalter fragten bei sporteo an, ob man diese Dienstleistung nicht für eigene Spiele mieten könnte und so entwickelte sich ein neues Geschäftsfeld. Mit den LED-Banden auf dem LKW bereisten die Techniker von sporteo nahezu jedes europäische Land, und auch die Nationalmannschaften von Brasilien, Argentinien, England und Deutschland spielten vor sporteo-Banden.

Auch in der Vereinswelt war das Interesse an dem neuen Werbemedium schnell geweckt. Erste Clubs mieteten die Dienstleistung „Umsetzung LED-Bandenwerbung“ von sporteo ganzjährig für alle Pflichtspiele an. Aktuell arbeiten acht österreichische Fußballvereine über die gesamte Saison mit sporteo zusammen. Und auch der österreichische Fußballbund ÖFB setzt bei der Umsetzung der Bandenwerbung bei den Heimspielen der Herren-, Damen- und U21-Nationalmannschaft auf die Expertise des sporteo-Teams.

Die gesteigerte Nachfrage war natürlich irgendwann nicht mehr mit einem Bandensystem machbar. Zug um Zug stockte sporteo die Anzahl seiner Banden auf. Heute sind fünf komplette Systeme Eigentum des ehemaligen Pioniers. Setzte sporteo in der ersten Saison noch 47 Spiele mit der LED-Bande um, so sind es aktuell pro Spielsaison mehr als 180. Im letzten Sommer feierte man beim 1.500sten Spiel mit eigenen Banden ein kleines Jubiläum. Parallel wuchs natürlich entsprechend auch das Technikteam. Wo am Anfang zwei Mitarbeiter ausreichten, sind heute sieben Techniker im Einsatz. Ein eigener Graphiker sorgt dafür, dass die Werbebotschaften der Sponsoren optimal dargestellt und umgesetzt werden.

Heute werden in den Fußballstadien vor allem sogenannte SMD-Videobanden eingesetzt, die die ursprüngliche LED-Technologie ersetzt haben. Bei SMD-Banden werden die drei Lichtpunkte rot, grün und blau in einem Punkt gebündelt. Über die Jahre haben sich die Systeme weiterentwickelt. Vor allem in Puncto Lichtleistung und Abstrahlwinkel wurden, neben der Software, Fortschritte erzielt. Geblieben ist die Tatsache, dass im Fußball im TV-Bereich weitgehend mit über 240 bis 256 Meter Bandenlänge agiert wird. In vielen Stadien stehen heute aber auch zweite Bandenreihen oder TV-Off-Banden mit Videotechnik. Bei den zweiten Bandenreihen war wieder einmal sporteo Vorreiter, als man zum 110-jährigen Vereinsjubiläumsspiel von Rapid Wien gegen den FC Liverpool, wohl erstmalig in Europa, 2009 zwei Videobanden hintereinander im Ernst-Happel-Stadion aufstellte. Später kam dieses Set Up auch in der Europa League Gruppenphase zum Einsatz. TV-Off-Banden werden in Österreich in dieser Saison erstmalig bei Rapid Wien und Austria Wien verwendet – ebenfalls über sporteo.

Und auch über den Fußball hinaus hat sich das moderne Werbemedium durchgesetzt. In fast allen Indoor-Sportarten stehen europaweit LED-Banden am Spielfeldrand. Im Handball und Basketball implementierte sporteo bei Clubs in Österreich und Deutschland das heute aus dem Sportumfeld nicht mehr wegzudenkende Tool. Was vor einigen Jahren noch eine Neuheit war, ist im Jahr 2019 zum Standard geworden!

Winning Emotions